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Märkische Allgemeine 06.05.2010:



Stahnsdorf muss B-Plan ändern



Einen durchgehenden Radweg auf der sogenannten S-Bahn-Freihaltetrasse in Stahnsdorf zwischen Güterfelder Damm und Potsdamer Allee wird es vermutlich nicht geben. Einen entsprechenden Bebauungsplan, den die Gemeindevertretung vergangenes Jahr nach langer Diskussion verabschiedet hat, sei von der zuständigen Kreisbehörde als „nicht genehmigungsfähig“ verworfen worden, sagte Stahnsdorfs Bauausschussvorsitzender Claus-Peter Martensen (CDU) gestern auf Nachfrage. Der Ausschuss habe deshalb die Verwaltung am Dienstagabend beauftragt, den Plan zu ändern.
Der ursprünglich vorgesehene Radweg mit Grünstreifen, der zwischen Bahnhof- und Friedrich-Naumann-Straße verlaufen sollte, hätte gleichzeitig eine Bebauung auf der Freihaltetrasse verhindert und damit die Möglichkeit offen gelassen, dass dort – in ferner Zukunft – Schienen verlegt werden könnten. Damit soll langfristig der S-Bahn-Ringschluss von Teltow bis Wannsee ermöglicht werden. Dieses Ziel habe der Ausschuss nicht aus den Augen verloren, so Martensen. Sein Vorschlag: Die Trasse bleibt als Bauland ausgewiesen, wird aber „baufrei“ gehalten. Damit könnten auch die Anwohner leben, deren Grundstücke zum Teil in die Trasse ragen. Die Enteignung wäre vom Tisch, so Martensen. Einen Radweg soll es nur im östlichen Bereich bis zur Grundschule geben.
Andreas Krohn, Sprecher der Anwohner, nannte den Vorschlag des Ausschusses „einen Schritt in die richtige Richtung“. Es sei dennoch ein Skandal, dass die Gemeinde vier Jahre an einer überflüssigen Planung arbeite, die bislang mindestens 60 000 Euro gekostet habe.

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MAZ, 6.5.2010

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